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By Albrecht Bethe (auth.)

ISBN-10: 3642494641

ISBN-13: 9783642494642

"Könnten Sie nicht ein Buch über da8 schreiben, was once in den Lehrbüchern nicht drinsteht ~" So fragten mich einige Studenten, als ich 1946 nach achtjähriger, unfreiwilliger Pause zum erstenmal wieder die allgemeine Ein­ leitung zur physiologischen Hauptvorlesung beendet hatte. Aus dieser An­ regung erwuchs dies kleine Buch!· Eigentlich trug ich mich mit der Absicht, eine allgemeine Physiologie zu schreiben, schon vor einem halben Jahrhundert: Als jungem Studenten drückte mir nämlich der Hirnanatom LUDWIG EDINGER die damals eben erschienene erste Auflage von MAx V ERWORNs bekanntem Buch "Allge­ meine Physiologie" in die Hand und sagte: "Das ist die wahre Physiologie!" Ich las das Buch mit Begeisterung, aber doch nicht ganz ohne Widerspruch. Selber eine allgemeine Physiologie nach meinen Ideen zu schreiben, verschob ich vernünftigerweise auf ein reiferes regulate. Jetzt, wo ich keine Pflichten mehr habe, fand ich die Zeit dazu. Als dann Herr Dr. SPRINGER bereitwillig auf meinen Plan einging, begann ich mit der Arbeit. Das jetzt fertig vorliegende Buch richtet sich nicht nur an junge Medi­ ziner, die über die Grenzen ihres zukünftigen Berufs hinausschauen wollen, sondern auch an Naturwissenschaftler, soweit sie ein Interesse an der be­ lebten Natur nehmen. Um auch den Angehörigen der Nachbarfächer verständlich zu sein, mußten Dinge kurz erklärt werden, die dem Mediziner lind Zoologen geläufig, dem Botaniker, Chemiker und Physiker aber ziemlich fremd sind. Auch das Umgekehrte kann der Fall sein. Diese Erläu­ terungen sind meist in Kleindruck gesetzt. Die Anmerknngen bringen vorzugsweise Einzel­ heiten, die zum Verständnis des Haupttextes nicht notwendig erscheinen.

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Immigranten und Schule: Tranformationsprozesse in traditionalen Familienwelten als Voraussetzung für schulisches Überleben von Immigrantenkindern

Unter Fachleuten gilt es als ausgemacht, dass Arbeitsmigranten und deren Fami lien, die aus ltalien stammen, in ihren AufnahmeUindem kein challenge fi. ir die psychosoziale Versorgung darstellen. Sie gelten als integriert. Gleiches wird fUr die scenario der Kinder aus diesen Familien in den Schulen der Aufnahme prevent angenommen, die ungleieh gilnstiger eingeschatzt wird als die von relations dem, deren Familien aus Landem stammen, die kulturell weiter von Mitteleu ropa entfemt liegen, als dies bei ltalien der Fall ist.

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H. HOGEBOOM [Canc. Res. 11, 1 (1951)], die bereits 144 Arbeiten über dies Thema anführen, und bei A. E. Naturforschg. )]. 30 Primitivste Lebewesen. zurückzuführen - also auf Stoffe, welche zwar nach unsrem heutigen Wissen allein im Lebensbetrieb erzeugt werden können, vom Organismus abgetrennt aber nicht mehr als "lebend" anzusehen sind. Sie entschwinden dadurch dem Bereich der Biologie und werden zu Problemen der Strukturchemie. Der erste Schritt auf diesem Wege war die Abtrennung einer Zymase aus Hefezellen, von denen man vor BUCHNER angenommen hatte, daß sie leben müßten, um Zucker zu Alkohol zu vergären.

B. bei der Entwicklung von Wasserstoff durch Zink und Schwefelsäure) wird in der Lösung befindliches Methylenblau reduziert. Wo aber auf der einen Seite eine Substanz reduziert wird, wird auf der andren Seite etwas oxydiert. ) bestehen, wie z. B. bei der Verbrennung von Kohle oder von Wasserstoff in Sauerstoff. ) ein Elektron sich ablöst. ) ein Elektron aufgenommen wird. Ad 2. Die Reduktion von Methylenblau und vielen andren reduzierbaren Substanzen im Organismus wh:d klarer, wenn wir einen von THUNBERG entdeckten und später vielfach benutzten Vorgang betrachten: Versetzt man Gewebebrei mit einer genügenden Menge von Methylenblau, so wird dieses bei Abwesenheit von 0 nicht vollkommen entfärbt.

Säugetiere und Vögel sterben bei solchen Drucken unter Erstickungskrämpfen und ihr arterielles Blut hat die dunkle Farbe deß venösen. Die Aerobier können also unter diesen Umständen den ihnen gebotenen Sauerstoff nicht mehr zu Oxydationen ausnutzen! Für dieses paradoxe Verhalten hat PFLÜGER auf eine schöne Analogie hingewiesen: Bringt man ein Stück Phosphor in gewöhnliche Luft, so oxydiert es sich langsam unter Abgabe von weißen Dämpfen. Bringt man es aber in reinen Sauerstoff, so bleibt diese Oxydation aus; keine Nebel sinken herab.

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