Download Arbeitsmarkt und Sozialpolitik: Kontroversen um Effizienz by Olaf Struck Dr. phil. habil., Hartmut Seifert Dr. rer. pol. PDF

By Olaf Struck Dr. phil. habil., Hartmut Seifert Dr. rer. pol. Leiter (auth.), Hartmut Seifert, Olaf Struck (eds.)

ISBN-10: 3531163043

ISBN-13: 9783531163048

Arbeitsmärkte werden flexibler und sind durch eine Zunahme an Flexibilität, Mobilität und Qualifikationsanforderungen gekennzeichnet. Im Zuge dieser Entwicklungen werden Risiken einer schnellen Marktanpassung zunehmend auf die Erwerbsbevölkerung übertragen. Eine balancierte Ausgestaltung der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik, die zugleich Flexibilität und Effizienz sowie Wohlfahrt und Sicherheit für möglichst viele Menschen zu steigern in der Lage ist, wird schwieriger.
Marktakteure benötigen Sicherheiten. Hierzu gibt das Buch Hinweise. Diskutiert werden die sozial- und arbeitsmarktpolitischen Funktionsvoraussetzungen für versatile Arbeitsmärkte, die sowohl Effizienz- als auch Sicherheitskriterien entsprechen.

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Unter Fachleuten gilt es als ausgemacht, dass Arbeitsmigranten und deren Fami lien, die aus ltalien stammen, in ihren AufnahmeUindem kein challenge fi. ir die psychosoziale Versorgung darstellen. Sie gelten als integriert. Gleiches wird fUr die scenario der Kinder aus diesen Familien in den Schulen der Aufnahme prevent angenommen, die ungleieh gilnstiger eingeschatzt wird als die von kinfolk dem, deren Familien aus Landem stammen, die kulturell weiter von Mitteleu ropa entfemt liegen, als dies bei ltalien der Fall ist.

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Die Ergebnisse hierzu erscheinen zumindest für die USA eindeutig: 1992 waren die jungen Männer, die 1979 in den USA im Gefängnis waren, in den Folgejahren zu 25 Prozent weniger beschäftigt als NichtKriminelle (Freeman 1999: 3555); entsprechende Studien in Europa liegen leider nicht vor. Besonders heranwachsende Männer sind also für kriminelle Handlungen gefährdet. Der Grund dafür liegt aber weniger darin, dass ihre ökonomischen Aussichten gering erscheinen, sondern weil ihnen mit Arbeitslosigkeit oder unsicheren Beschäftigungsaussichten die Wege versperrt werden, soziale Anerkennung zu finden.

Der Vergleich von Evaluationsstudien vor und nach den Reformen seit 2002 macht deutlich, dass mit dem Reformprozess die Wirksamkeit einzelner Maßnahmen gesteigert werden konnte, insbesondere für die Weiterbildung. Ebenso erfreulich ist, dass mit steigender Seriosität der Evaluationsforschung eine klare Trennung zwischen wirksamen und schädlichen Instrumenten vorgenommen werden kann. Dass Politik auf dieser Basis auch zu lernen bereit ist, zeigt die veränderte Stoßrichtung der Ausgaben. Nach Berechnungen des IZA können nun etwa 28 Prozent der Ausgaben als wirksam eingeschätzt werden, während der Anteil negativ evaluierter Maßnahmen auf 1,5 Prozent zurückging (Eichhorst/Zimmermann 2007).

Sachverständigenrat 2002). Arbeitsmarktrigiditäten und eine expansive Lohnentwicklung wurden als zentrale Ursachen der Wachstumsschwäche und der anhaltenden Arbeitsmarktprobleme angesehen. Bei dieser seit Jahren wiederholten Kritik war offensichtlich lange Zeit aus dem Blick geraten, dass sich die rechtlich-institutionellen Rahmenbedingen des Arbeitsmarktes seit Mitte der 1980er Jahre, beginnend mit dem Beschäftigungsförderungsgesetz von 1985, zwar nur schrittweise, in der Summe aber tief greifend gewandelt hatten und in die empfohlene Richtung gingen.

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