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By Peter Zumthor

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Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, 2. Auflage

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Es ist vielleicht der Wind oder so. Aber man spürt nur, wenn man einmal in einen schalltoten Raum geht, daß da etwas anderes ist. Schön ist es! Finde ich. Ich finde, es ist wunderschön, ein Gebäude zu bauen und dieses Gebäude aus der Stille heraus zu denken. Das heißt, es ruhig zu machen, das braucht heute ziemlich viel, weil unsere Welt so lärmig ist. Also da bei Ihnen weniger. Aber ich kenne andere Orte, die sind lärmiger, da müssen Sie viel machen, damit die Räume mal ruhig werden und dann aus 30 /31 Domino de Pingus Winery, Penafiel, Spanien.

Auch heute, da, wenn wir wieder nach draußen gehen. Und daß ich dieses Licht habe als Architekt, das ist tausendmal besser als Kunstlicht. Sehen Sie, jetzt bin ich eigentlich durch. Und wieder frage ich mich: War das jetzt alles? Und ich muß Ihnen noch etwas gestehen: Ich muß Ihnen drei kleine Anhänge machen. Ich glaube, die neun Dinge, von denen ich jetzt gesprochen habe, das waren Arbeits- und Denkansätze von mir oder von uns im Büro, vielleicht ein bißchen idiosynkratisch, kann schon sein. Aber die sind einigermaßen, denke ich, objektivierbar.

Gestern. Vicenza, das Olympische Theater. Haben wir auch gehört von unserem Herrn Goethe, der hat das alles schon viel, viel früher gesehen. Und der schaut ja hin, das ist das Fantastische bei ihm, der schaut hin. Okay, das sind diese Stufen der Intimität, die mich noch immer umtreiben. Das letzte. Als ich diese Dinge vor ein paar Monaten aufgeschrieben habe, saß ich in der Stube, bei mir im Wohnzimmer und habe mich gefragt: Was fehlt dir noch? Ist das jetzt alles? Sind das so deine Themen? Und dann habe ich es plötzlich gesehen.

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